Ambulante und stationäre Vergütung in der Ernährungsmedizin (DRG)

Kodierung und Dokumentation im DRG-System
Das G-DRG-System (Diagnosis Related Groups) dient der leistungsorientierten Vergütung stationärer Krankenhausbehandlungen in Deutschland. Die Höhe der Vergütung richtet sich nach der kodierten Hauptdiagnose, den Nebendiagnosen sowie den durchgeführten Prozeduren (OPS). Eine vollständige und korrekte Kodierung ist daher entscheidend, um den tatsächlichen Behandlungsaufwand sachgerecht abzubilden und die erbrachten Leistungen angemessen zu vergüten. Auch in der Ernährungsmedizin spielt die Kodierung eine zunehmend wichtige Rolle. Eine krankheitsassoziierte Mangelernährung ist bei stationären Patienten häufig anzutreffen und kann den Krankheitsverlauf erheblich beeinflussen. Vor diesem Hintergrund gewinnt die strukturierte Dokumentation ernährungsmedizinischer Diagnosen und Maßnahmen zunehmend an Bedeutung. Sie bildet die Grundlage für eine sachgerechte Abbildung des Behandlungsaufwands im DRG-System und unterstützt zugleich die Transparenz und Qualität der ernährungsmedizinischen Versorgung im Krankenhaus.
Weiterführende Informationen und Kontakt
Weiterführende Informationen zur Vergütung ernährungsmedizinischer Leistungen finden Sie auf der Website der Arbeitsgemeinschaft Ernährungsmedizin und Ernährungstherapie (AG EMET). Dort steht Ihnen eine umfassende Übersicht mit aktuellen Informationen, Hinweisen zur Kodierung sowie weiterführenden Materialien zur Verfügung.
Bei Rückfragen steht Ihnen die DGEM-Geschäftsstelle zur Verfügung unter infostelle@dgem.de. Wir leiten Ihre Anfrage an unsere Expert:innen weiter.
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