Auch in diesem Jahr macht die Malnutrition Awareness Week (MAW) vom 9. bis 13. November 2026 auf die Bedeutung einer frühzeitigen Erkennung und Behandlung von Mangelernährung aufmerksam. Ein besonderer Fokus liegt 2026 auf der Versorgungslücke im ambulanten Bereich und der Frage, wie eine bedarfsgerechte ernährungsmedizinische Versorgung auch außerhalb des Krankenhauses sichergestellt werden kann.
Mit dem Thema „Überernährt und unterversorgt“ spielt zudem das Thema Adipositas eine wichtige Rolle. Denn Übergewicht und Mangelernährung schließen sich nicht gegenseitig aus – auch Menschen mit Adipositas können von einer unzureichenden Nährstoffversorgung oder einem krankheitsbedingten Muskelverlust betroffen sein.
Ziel der Aktionswoche ist es, das Bewusstsein für Mangelernährung und ihre medizinischen, sozialen und gesundheitsökonomischen Folgen zu stärken und bestehende Versorgungslücken sichtbarer zu machen.
Mit Informations- und Fortbildungsangeboten richtet sich die MAW insbesondere an Fachpersonen aus Medizin, Ernährungstherapie und Pflege. Gleichzeitig sollen Betroffene, Angehörige sowie gesundheitspolitische Akteur*innen für das Thema sensibilisiert und die Bedeutung einer sektorenübergreifenden ernährungsmedizinischen Versorgung stärker ins Bewusstsein gerückt werden.
Weitere Informationen zu MAW und das vollständige Programm finden Sie hier: https://mangelernaehrung-bekaempfen.de/maw-2026/